So werden Bewerber für unser Spenderprogramm getestet


wie wir screenen - interview mit lächelnder krankenschwester
Unser Testverfahren ist ein wesentlicher Bestandteil der Art und Weise, wie wir uns als Samenbank definieren. Seit unserer Gründung im Jahr 2004 stellt das Screening zu jeder Zeit eine wesentliche Säule unserer Geschäftstätigkeit dar, die wir kontinuierlich prüfen und aktualisieren. Es versteht sich von selbst, dass unser Testverfahren nach den Richtlinien der dänischen Gesundheitsbehörde erfolgt und die Screening-Anforderungen der EU erfüllt und übertrifft.
Kern unseres Ansatzes ist, dass wir ausschließlich Spender mit exzellenter Samenqualität akzeptieren (mind. MOT20). Alle potenziellen Spender werden durch unseren medizinischen Leiter genehmigt, der Spezialist für Genetik ist.
Wir erhalten jeden Tag viele Bewerbungen von Männern, die gerne Spender werden möchten. Doch aufgrund unser sorgfältigen Testverfahren werden nur 5–10 % der Antragsteller als Spender akzeptiert.

 Nur 5–10 % der Antragsteller werden als Spender akzeptiert.

Das Testverfahren:

  • Test auf Samenqualität (mind. MOT20) und Fähigkeit der Spermien, Einfrieren und Auftauen zu überleben.
  • Interview mit einem unserer Spenderkoordinatoren. Wir untersuchen die medizinische Vorgeschichte der Familie des Spenders, um sicherzustellen, dass keine schweren Erbkrankheiten vorliegen.
  • Spender erhält Beratung darüber, was es heißt, Samenspender zu sein und welche Arten von Samenspender er sein kann.
  • Gründlicher Gesundheitscheck in der Arztpraxis, um den Spender auf Anomalien und Krankheiten zu überprüfen.
  • Blut- und Urinproben für die Hämatologie, Hämoglobin-Elektrophorese, klinisch-chemische Analyse, Urinanalyse, Test auf Infektionskrankheiten, Gentests und Chromosomenanalyse.
  • Spender unterzieht sich einem Keirsey-Persönlichkeitstest.
  • Spender erhält weitere Beratung, nimmt ein Audio-Interview auf und füllt das volle Spenderprofil aus.
  • Endgültige Genehmigung durch unseren medizinischen Leiter.

Erfahren Sie mehr darüber, worauf wir testen.

Nach dem ersten Screening-Prozess werden alle Samenspender weiterhin in regelmäßigem Abstand getestet, so lange sie Teil unseres Spenderprogramms sind.

Bitte beachten Sie, dass das Risiko, eine genetische bzw. erbliche Krankheit auf das Kind zu übertragen, nicht völlig eliminiert werden kann, auch wenn alle empfohlenen Tests durchgeführt worden sind – so etwas wie perfekten Samen gibt es leider nicht.

 We have been screening for cystic fibrosis and spinal muscular atrophy on all active sperm donors since January 2015.

Quarantäne von Samenspenden vor der Freigabe

Spendersamen wird kryokonserviert (eingefroren), um wiederholte Tests auf eine Vielzahl von Krankheiten zu ermöglichen. Er wird erst nach einem Nukleinsäure-Amplifikationstest (NAT) und nach 6 Monaten Quarantänezeit freigegeben: Das bedeutet, dass frisch abgegebener Samen zunächst für mindestens sechs Monate gelagert werden muss, bevor er erneut getestet wird. Die anschließenden Tests schließen HIV-1/2-Antikörper, HTLV-I/II-Antikörper, Hepatitis-B-Surface-Antigen, Hepatitis-B-Core-Antikörper, Hepatitis C, Syphilis, TPPA und Zytomegalievirus-Antikörper ein. Die Spender werden zudem auf Chlamydien und Gonorrhoe getestet.

Wir führen auch einen NAT-Test durch. Dabei werden die serologischen Tests der Spender auf HIV, Gonorrhoe, Chlamydien, HBV und HCV anhand des NAT-Verfahrens (Nukleinsäure-Amplifikationsverfahrens) durchgeführt und nicht anhand von Antikörpern. Die beiden Testverfahren sind gleichwertig, wie in der EU-Richtlinie zur Zell- und Gewebespende festgelegt ist; NAT ist dabei kein spezifischer Test, sondern ein Testverfahren.

Das Testen mit dem NAT-Verfahren erlaubt eigentlich die Freigabe von Sameneinheiten vor Ablauf der 180 Tage Quarantäne. Allerdings muss dies mit einem herkömmlichen Antikörpertest kombiniert werden. Wir erlauben die Freigabe vor Ablauf der 180 Tage, sofern alle erforderlichen Tests vorliegen.